Eine in Texas geborene und aufgewachsene Autorin sagt, die jüngsten Wahlergebnisse hätten ihre Zuneigung zu dem Bundesstaat erneuert, nachdem sie sich ihm jahrelang zunehmend entfremdet gefühlt habe. Die Siege von James Talarico und Gina Hinojosa seien für sie Zeichen eines politischen Wandels und eines Texas, auf das sie lange gehofft habe.

Die Autorin beschreibt, wie sie in Dallas aufwuchs und schon früh liberale Ansichten vertrat, zugleich aber ihre republikanischen Freunde und Verwandten trotz ihrer politischen Unterschiede liebte. Mit der Zeit bemerkte sie, dass einige von ihnen zunehmend Unbehagen über die Äußerungen von Präsident Donald Trump äußerten und sich nach dem Ende von Roe für Organisationen zur Förderung der Frauengesundheit einsetzten.

Auch andere Momente deuteten ihrer Ansicht nach auf einen Einstellungswandel hin: Wahlplakate für Talarico in dem konservativen Viertel von Dallas, in dem sie aufwuchs, Freiwillige, die in Austin Wähler registrierten, und öffentliche Buhrufe für Ken Paxton und Greg Abbott. Außerdem weist sie darauf hin, dass die Cheerleader der Dallas Cowboys für eine Gewerkschaft stimmten.

Die Wahlergebnisse hätten ihr das Gefühl gegeben, dass die Herzlichkeit, an die sie sich aus ihrer Kindheit erinnere, Teil der Zukunft von Texas sein könnte. Sie beschreibt das Ergebnis entweder als Votum für ein „neues Texas“ oder als Anerkennung eines offeneren Texas, das die ganze Zeit schon da gewesen sei.

Quellen: Vogue.